Wien

Wiens Ordensspitäler jetzt wieder im Vollbetrieb - Ausreichende Förderung durch die Stadt muss Leistungsspektrum und Mitarbeiterstand absichern

Presseaussendung der Wiener Ordensspitäler

Wien, Montag 13. Juli 2020 - Die sieben gemeinnützigen Wiener Ordensspitäler1), in denen 25 Prozent der stationären Patientinnen und Patienten der Stadt behandelt werden, sind jetzt wieder im Vollbetrieb tätig. „Wir haben inzwischen im Wesentlichen die Ausgangsposition vor dem Shutdown der Bundesregierung Mitte März wieder erreicht und sind mit all unseren Leistungen für alle Menschen da, die unsere Hilfe brauchen“, berichtet Prim. Dr. Manfred Greher (Ärztlicher Direktor des Herz-Jesu Krankenhauses), Sprecher der Plattform der Wiener Ordensspitäler. „Wir sind auch für eine mögliche weitere Corona-Welle bestens vorbereitet.“

Die sieben Spitäler haben während des Shutdown nach dem 15. März die Gesundheitsversorgung der Stadt Wien nach den Vorgaben der Politik massiv unterstützt, indem sie z. B. alle verschiebbaren Operationen vorläufig ausgesetzt haben, um für den Höhepunkt der Covid-19 bzw. SARS Cov-2 Pandemie gerüstet zu sein. „Ganz besonders freut uns, dass wir während des Shutdown Kündigungen und Kurzarbeit vermeiden konnten. All diese Vorhalteleistungen wären ohne beträchtlichen Einsatz und finanziellen Mehraufwand nicht möglich gewesen“, sagt der Sprecher der Wiener Ordensspitäler.

Um das für die Wienerinnen und Wiener notwendige Versorgungsniveau und den Mitarbeiterstand auch in Zukunft aufrecht erhalten zu können, so Prim. Greher anlässlich der jetzt beginnenden Finanzierungsverhandlungen mit der Stadt Wien, müssen die Leistungen der Ordensspitäler von der Stadt Wien auch in Zukunft ausreichend finanziert werden: „Unsere Non-Profit-Spitäler haben einen öffentlichen Versorgungsauftrag und erbringen Leistungen auf hohem Qualitätsniveau zu einem für die Stadt besonders günstigen Preis. Sie helfen auf diese Weise mit, öffentliche Mittel sehr zielgerichtet einzusetzen und Steuermittel zu sparen. Damit wir auch in Zukunft im gleichen Umfang wie bisher für die Gesundheitsversorgung der Wienerinnen und Wiener da sein können, ist eine angemessene Finanzierung unserer Leistungen notwendig.“

1) Barmherzige Brüder Krankenhaus (2. Bezirk), Franziskus Spital Landstraße (3. Bezirk) und Franziskus Spital Margareten (5. Bezirk), Herz-Jesu Krankenhaus (3. Bezirk), Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien (6. Bezirk), Orthopädisches Spital Speising (13. Bezirk), St. Josef Krankenhaus (13. Bezirk), Göttlicher Heiland Krankenhaus (17. Bezirk)

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