Wien

Wiens Ordensspitäler begrüßen 10prozentige Erhöhung des Wiener Gesundheitsbudgets

Freude über Kontinuität bei Ansprechpartnern - ​Presseaussendung der Wiener Ordensspitäler

Die sieben gemeinnützigen Krankenhäuser erwarten eine faire Verwendung der geplanten zusätzlichen Mittel. Die finanzielle Unterstützung der Ordensspitäler durch die Stadt muss auch nach Jänner 2021 alle Ausgaben abdecken, die sich für die Ordensspitäler durch die intensive Kooperation mit der Stadt ergeben. Eine zumindest zweijährige Finanzierungsvereinbarung für die Jahre ab 2020 soll eine seriöse Planung im Sinne der Gesundheitsversorgung der Wiener Bevölkerung ermöglichen.

Wien, 26. November 2020 - Positiv bewerten die sieben gemeinnützigen, nicht gewinnorientierten Wiener Ordensspitäler1 die geplante Erhöhung des Wiener Gesundheitsbudgets um 10 Prozent (plus 233,04 Millionen Euro). „Wir gratulieren Finanzstadtrat Peter Hanke und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker zu ihrer Wiederwahl und freuen uns über die Kontinuität bei unseren Ansprechpartnern bei der Stadt Wien“, sagt Prim. Manfred Greher, der Sprecher der Wiener Ordensspitäler (Ärztlicher Direktor des Herz-Jesu Krankenhauses). „Wir vertrauen aber auch auf eine faire Verwendung dieser zusätzlichen Mittel, die unter anderem zum Ziel haben muss, dass die finanzielle Unterstützung der Ordensspitäler durch die Stadt auch nach Jänner 2021 alle erwartbaren Ausgaben abdecken, die wir durch die Versorgung der Wienerinnen und Wiener in intensiver Kooperation mit der Stadt haben.“

Die sieben Wiener Ordensspitäler, in denen jedes fünfte Spitalsbett steht, behandeln rund 25 Prozent der stationären Patienten in Wien.

Durch das Auslaufen der aktuell gültigen Vierjahres-Finanzierungsvereinbarung zwischen den Ordensspitälern und der Stadt ist die Finanzierung der Ordensspitäler schon ab Ende Dezember dieses Jahres offen. Die Verhandlungen für eine weitere Finanzierungs­vereinbarung für die Zeit ab Jänner 2021 sind noch immer zu keinem für die Wiener Ordensspitäler zufriedenstellenden Ergebnis gekommen. „Wir wissen nicht, wie es ab Jänner weitergehen soll, das ist bereits in wenigen Wochen“, so Prim. Greher. „Das wiegt umso schwerer, als die Ordensspitäler nicht nur die reguläre Patientenversorgung aufrechterhalten, sondern auch im Rahmen des COVID-Krisenplans der Stadt an COVID erkrankte Menschen betreuen. Wir können nicht länger zuwarten und brauchen definitiv bis spätestens Weihnachten die klare Zusage einer kostendeckenden Finanzierung durch die Stadt.“

Wesentlich sei aber nicht nur eine ausreichende Höhe dieser Unterstützung, sondern auch eine mittelfristige, zumindest die Jahre 2021 und 2022 umfassende Finanzierungsvereinbarung. „Diese ist mehr denn je unerlässlich für eine seriöse Planung im Sinne der Gesundheitsversorgung der Wiener Bevölkerung, aber auch als Signal an unsere über 5.100 Mitarbeitenden“, so Prim. Greher. „Unsere Forderung einer mittelfristigen Vereinbarung mit der Stadt wird hoffentlich dadurch Rückenwind bekommen, dass auch die Stadt Wien ab 2022 im Rahmen von Zweijahres-Budgets auf Planungskontinuität und -sicherheit setzt.“

1) Barmherzige Brüder Krankenhaus (2. Bezirk), Franziskus Spital Landstraße (3. Bezirk) und Franziskus Spital Margareten (5. Bezirk), Herz-Jesu Krankenhaus (3. Bezirk), Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien (6. Bezirk), Orthopädisches Spital Speising (13. Bezirk), St. Josef Krankenhaus (13. Bezirk), Göttlicher Heiland Krankenhaus (17. Bezirk)

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