Wien

Außergewöhnliche Herausforderungen für Wiener Ordensspitäler - Finanzierung für Pandemie-Jahr 2022 muss gesichert sein

Ordensspitäler wünschen sich raschen und kostendeckenden Abschluss mit der Stadt Wien

Presseaussendung der Wiener Ordensspitäler

Wien, Dienstag 23. November 2021 - „Auch im dritten Pandemie-Jahr 2022 kommen auf die sieben Wiener Ordensspitäleraußergewöhnliche Herausforderungen zu. Wir werden im nächsten Jahr als Partner der Stadt Wien dieparallele Betreuung von Menschen mit COVID und allen anderen Patientinnen und Patienten aber nur dannim erforderlichen Umfang und in gewohnter Qualität bewältigen können, wenn unsere Leistungen durch dieöffentliche Hand ausreichend anerkannt und deshalb finanziell abgesichert werden“, sagt Prim. Dr. ManfredGreher, Sprecher der Wiener Ordensspitäler1 (Ärztlicher Direktor des Herz-Jesu Krankenhauses).

Prim. Greher: „Gerade in der aktuell sehr herausfordernden Situation und einer derzeit nicht abschätzbarenZukunft unseres Gesundheitssystems wünschen wir uns einen raschen und kostendeckenden Abschluss. Daswäre auch ein starkes Signal der Politik an die schwer belasteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in denOrdensspitälern.“

Zu begrüßen, so Prim. Greher, sei ferner jeder Planungsansatz, der länger als nur ein Jahr gilt: „Das bedeutetzusätzliche Planungssicherheit für alle beteiligten Partner und gibt unseren Patientinnen und Patienten, aberauch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die erforderliche Sicherheit.“

Auch 2021 setzten die Ordensspitäler in enger Abstimmung mit der Stadt Wien ihren wichtigen Einsatz inder Betreuung von Menschen mit COVID-19 fort, und waren gleichzeitig bemüht, den Regelbetriebbestmöglich aufrecht zu erhalten. Prim. Greher: „Im ersten Halbjahr 2021 wurden rund 25 Prozent derstationären Patientinnen und Patienten in einem Wiener Ordensspital behandelt. Wir betreuten insgesamtrund 205.000 Menschen, mehr als 26.000 Operationen wurden bei uns durchgeführt. Damit sind wir einewichtige und tragende Säule in der Wiener Gesundheitsversorgung.“

Die Wiener Ordensspitäler

Die gemeinnützigen Wiener Ordensspitäler, in denen jedes fünfte Spitalsbett der Stadt steht, haben einenöffentlichen Versorgungsauftrag und werden von der öffentlichen Hand unterstützt. Charakteristisch für dieOrdensspitäler ist die Kombination von privater Trägerschaft durch Ordensgemeinschaften oder Stiftungen,mit einem gemeinnützigen Versorgungsauftrag. Prim. Greher: „Wir unterscheiden uns vongewinnorientierten privaten Privat- und Belegspitälern oder Klinikbetreibern insofern, als bei uns jeder Euroin den Unternehmen verbleibt und der Versorgung unserer Patientinnen und Patienten zu Gute kommt. Wirsind für alle Patientinnen und Patienten offen, unabhängig von ihrem Versicherungsstatus.“

1) Barmherzige Brüder Krankenhaus (2. Bezirk), Franziskus Spital Landstraße (3. Bezirk) und FranziskusSpital Margareten (5. Bezirk), Herz-Jesu Krankenhaus (3. Bezirk), Barmherzige Schwestern KrankenhausWien (6. Bezirk), Orthopädisches Spital Speising (13. Bezirk), St. Josef Krankenhaus (13. Bezirk),Göttlicher Heiland Krankenhaus (17. Bezirk)

 

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