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Am ZISOP entwickelte Prinzipien sichern die Zukunft einer bedarfsgerechten Patientenversorgung

Statement Dr. Arnold Gabriel, Vorstand, Kärntner Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft (KABEG)

Klagenfurt, 05.10.2017

 

Statement Dr. Arnold Gabriel, Vorstand, Kärntner Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft (KABEG)

Als Vorstand der Kärntner Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft freut es mich besonders, dass eine unserer Einrichtungen im Mittelpunkt der Tagung “25 Jahre Interdisziplinäres Schmerzzentrum Klinikum Klagenfurt am Wörthersee” steht. Dieses Zentrum steht stellvertretend für alles, was uns im Kärntner Gesundheitssystem wichtig ist: Die medizinische Versorgung der Bevölkerung auf höchstem Niveau. Diese, längst auch international beachtete Abteilung zeigt eindrucksvoll, dass es sich lohnt, auf die immer wieder neuen Herausforderungen der modernen Medizin mit Innovationsbereitschaft und dem festen Willen zur ständigen Weiterentwicklung zu reagieren. Wir sind zu Recht stolz darauf, dass wir hier bereits das erste Vierteljahrhundert ihres Bestehens feiern dürfen, während andere Teile Österreichs immer noch auf die Gründung eines vergleichbaren Zentrums warten.

Darauf dürfen wir uns aber nicht ausruhen. Gerade das Gesundheitswesen ist einem dynamischen Wandel unterworfen und wird uns auch in Zukunft vor große Herausforderungen stellen. Dabei sind es nicht zuletzt die Erfahrungen – und auch wissenschaftlich gesicherten – Erkenntnisse dieses Zentrums, von denen wir lernen und an denen wir wachsen können. Dass die Behandlung von chronischen Schmerzen, die mit zu den größten Herausforderungen in der Medizin gilt, am ZISOP besonders erfolgreich gelingt, hat viele Ursachen. Eines der wichtigsten Erfolgskriterien: Das am ZISOP entwickelte und konsequent gelebte Prinzip der interdisziplinären Zusammenarbeit, ist Vorbild bei vielen anderen Aufgabenstellungen der Zukunft.  Das leben wir gerade im Klinikum Klagenfurt bereits vor, wo die Kooperation und Zusammenarbeit quer durch alle Fachgebiete längst nicht mehr nur in der Schmerzbehandlung, sondern im gesamten Haus zur täglich gelebten Praxis gehört.

Die KABEG in Zahlen

Mit rund 112.500 stationären Akutpatienten, etwa 2.000 Patienten in der stationären Rehabilitation  und weiteren rund 200 Patienten im Bereich der chronisch Kranken ist die KABEG der größte Dienstleister im Ka?rntner Gesundheitswesen. In Summe verzeichnen die fünf Krankenanstalten rund 760.000 Belagstage und 844.000 ambulante Behandlungen. Die KABEG-Einrichtungen beschäftigen rund 6.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und decken das gesamte Spektrum moderner Krankenhausmedizin ab.